Neben dem Standort, dem Klima und einer richtigen Düngung ist Wasser für ein gesundes Wachstum der Bonsai von sehr großer Bedeutung. Normales Leitungswasser hat je nach Region einen mehr oder weniger hohen Salzgehalt. Ein zu hoher Salzgehalt führt zu Störungen in der Nährstoffaufnahme der Pflanze. Regenwasser ist zur Zeit immer noch das beste Gießwasser und sollte auch genutzt werden. Nicht nur die Qualität des Wassers ist wichtig, sondern auch die Menge. Normalerweise kann man einen gesunden Bonsai, der in einer guten durchlässigen Erde steht, nicht vergießen. Vertrocknen lassen geht um so schneller, besonders im Sommer. Gründlich gegossen wird, wenn die Bonsaierde trocken ist. Ob es morgens, mittags oder abends ist, spielt nach unseren Erfahrungen keine wesentliche Rolle. Dass man im Sommer während der Mittagshitze seine Bonsai nicht über die Blätter gießt, versteht sich von selbst. Ansonsten ist eine Dusche über die Blätter nicht schädlich, im Gegenteil, mindestens 1x in der Woche ist es besonders für Bonsai die im Zimmer stehen notwendig. Im Freien gießt man am besten mit einer feinen Brause aus dem Schlauch oder aus der Kanne. Je nach Größe der Bonsai-Sammlung bieten wir drei japanische Kupferkannen zur Auswahl an. Die große Kupferkanne fasst 5,5 Liter, die mittlere 4,0 Liter und die kleine Kanne 1,8 Liter Wasser. Um ein Verstopfen der feinen Brausen zu verhindern, sollte die Kanne nur durch den vorhandenen Siebeinsatz befüllt werden.